In eigener Sache: Gute Zahlen und spannende Zeiten
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Guten Tag!
Heddesheim, 01. Dezember 2009. Die Zugriffs- und Besucherzahlen sind auf dem heddesheimblog gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen – das freut uns sehr. Die Redaktion dankt allen Leserinnen und Lesern für ihr Interesse. Und natürlich unseren Werbekunden – denn die kostenfreien Informationen auf dem heddesheimblog sind werbefinanziert.
Insgesamt gut 512.000 Mal wurde im November 2009 auf Artikel des heddesheimblogs geklickt – hat der Statistikserver unseres Dienstleisters 1&1 in Karlsruhe gezählt. Das sind rund 3000 Klicks mehr als im Vormonat Oktober.
Und ziemlich genau hat es 1000 Besuche mehr gegeben, insgesamt 56.596 “views”, wie das auf Computerdeutsch heißt.
Wir danken allen Leserinnen und Lesern für ihre Aufmerksamkeit und freuen uns, das das redaktionelle Angebot des heddesheimblogs seit Monaten zur täglichen Lektüre für viele Heddesheimerinnen und Heddesheimer einfach dazu gehört.
Und wir möchten uns bei unseren Werbekunden bedanken – denn die kostenfreien Informationen auf dem heddesheimblog werden durch Werbung finanziert. Das ist eine klassische Partnerschaft in den modernen Zeiten des Internets.
Das heddesheimblog bietet durch seine aktuelle und hintergründige Berichterstattung ein attraktives Werbeumfeld – denn die Werbung sucht Aufmerksamkeit. Die können wir bieten: Einerseits durch unsere aufmerksamen Leser und natürlich durch die aufmerksame und professionelle journalistische Arbeit der Redaktion.
Wir werden aber auch in den Nachbargemeinden gelesen – kommende Woche starten wir das hirschbergblog. Anfang 2010 wird ein weiteres blog in der Nachbarschaft dazukommen.
“Speerspitze des Lokaljournalismus” in Deutschland.
Und wir werden sehr aufmerksam in ganz Deutschland gelesen: Die Nachrichtenagentur epd Medien (Evangelischer Pressedienst) bezeichnet uns in seiner aktuellen Ausgabe als “Speerspitze des Lokaljournalismus” in Deutschland. Andere Medien sehen im heddesheimblog “Die Zukunft des Lokaljournalismus” – wir auch. Und das nicht ohne Grund.
Die Lokalzeitungen verlieren deutschlandweit dramatisch an Auflage. Überall werden Redaktionen zusammengelegt, zusammengestrichen oder gleich komplett gekündigt (Lesen Sie hier einen dramatischen Bericht über diese Zustände in “Die Zeit”). Der Grund: Die Kosten sind aus Sicht der Verleger zu hoch. Betriebswirtschaftlich gesehen mag das stimmen. Aber es gibt noch einen anderen, einen journalistischen Grund: Viele Redaktionen schreiben an ihren Lesern vorbei – die wollen ganz einfach die inhaltsleeren pseudo-journalistischen Produkte der “Lokalzeitungen” nicht mehr haben.
Gegen “Bratwurstjournalismus”.
Der Gründer des heddesheimblogs, Hardy Prothmann, hat dafür einen Begriff geprägt, den viele Kollegen aufgegriffen haben: “Bratwurstjournalismus”. Die Definition ist einfach: “Der Wettergott war gnädig, die Bratwurst war lecker (oder “für Speis und Trank” oder “für das leibliche Wohl” war/ist gesorgt), der Bieranstich ist geglückt.” Schauen Sie in Ihre aktuelle Tageszeitung: Dort wimmelt es von solchen “Berichten”, die die Menschheit nicht braucht.
Die Redaktion respektiert die Menschen im kleinen Ort Heddesheim und nimmt deren Themen, Sorgen, Hoffnungen, deren Spaß und deren Ärger wichtig.
Darüber berichten wir: Über Feste, Veranstaltungen, Vereine, Lokalpolitik, Wirtschaft und Kultur, Schule oder Sport und über die Menschen, die dabei eine positive oder negative Rolle spielen. Und wir bieten Servicethemen, die nicht von großen Agenturen “gesponsort”, sondern durch das heddesheimblog redaktionell entschieden werden.
Und ganz wichtig: Wir berichten auch über Vorfälle, über die andere Medien nicht berichten, sondern wider besseres Wissen Beihilfe zum Verschweigen leisten.
Drei Beispiele aus dem November:
- +++In Heddesheim wird auf eine Straßenbahn geschossen – die Polizei hat bis heute keine heiße Spur.+++
- +++Zwei betrunkene 12-jährige Mädchen fallen auf der Eisbahn auf – eines muss in eine Weinheimer Klinik eingeliefert werden. Die Gemeinde Heddesheim hält Informationen zurück, weil sie angeblich die Mädchen schützen will.+++
- +++Die Gemeinde Heddesheim fällt unerlaubt Bäume auf dem Grundstück eines Unternehmers, der der geplanten Pfenning-Ansiedlung kritisch gegenüber steht. Ein Zufall?+++
Das heddesheimblog berichtet – auch wenn andere schweigen.
Das heddesheimblog hat über diese Fälle berichtet – aber weder der Mannheimer Morgen, noch die RNZ, noch der SWR oder andere.
Das heddesheimblog ist gerade mal gut ein halbes Jahr alt – die anderen Medien sind dagegen “Riesen” – seit Jahrzehnten vor Ort, mit viel mehr Mitarbeitern, Geld und “Verbindungen” ausgestattet. Wenn jemand über diese drei (beispielhaften) Themen etwas hätte wissen müssen oder in Erfahrung bringen sollte, dann doch wohl die “etablierten” Medien. Sie “wissen” nichts oder wollen nichts “in Erfahrung bringen” und haben dafür sicherlich Gründe.
Ein Grund ist bestimmt Desinteresse oder schlechte Arbeit. Ein anderer kann sein, dass “gewisse Leute” eine “Berichterstattung” nicht wünschen – aus welchen Gründen auch immer. Wie glaubwürdig Medien sind, die den Menschen Nachrichten vorenthalten, muss jeder Leser, Hörer, Zuschauer für sich selbst entscheiden.

Entwicklung der Besucherzahlen - tabellarisch. Klicken Sie für eine größere Darstellung. Quelle: 1&1
Auch dem heddesheimblog muss niemand einfach so glauben. Damit man unseren Berichten aber glauben kann, sind wir um Transparenz bemüht. Wir legen unsere Quellen offen (whistleblower schützen wir).
Wir verlinken zu anderen Informationsangeboten – auch auf die Gefahr hin, dass die Leser nicht bei uns, sondern woanders “surfen”. Wir machen unsere Arbeit für alle nachvollziehbar. Und wenn uns dann doch ein deutlicher Fehler unterläuft – dokumentieren wir diesen in der Kategorie Korrektur – soweit der Redaktion bekannt ist, macht das in Deutschland nur der “Spiegel” genauso konsequent.
Ganz sicher wird das heddesheimblog aufgrund dieser Arbeit als “Speerspitze des Lokaljournalismus” in Deutschland bezeichnet, weil es sich anstrengt, besten Journalismus zu bieten.
Lokaljournalismus muss kein “Bratwurstjournalismus” sein. Überall wo Menschen leben, ist es lokal. Und diese Menschen wollen guten Lokaljournalismus. Davon sind wir fest überzeugt. Auch davon, dass es leider viel zu wenig guten Lokaljournalismus gibt. Deswegen bauen wir auch aus.
Die “klassischen” Medien befinden sich in einer existenziellen Umbruchsituation und reden von “Krise”. Das heddesheimblog befindet sich im Aufbruch und begreift den Wandel als Chance.
Schön, dass Sie dabei sind. Als Leserin oder Leser, als Werbekunde oder als interessierter Mensch “außerhalb von Heddesheim”. Wir sind sicher: Es bleibt spannend.
Einen schönen Tag wünscht
Das heddesheimblog








